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IWO Österreich
IWO Information für Fachbetriebe am Raumwärmemarkt
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 

Sie haben eine wichtige Funktion in der Aufklärung und bestmöglichen Beratung der Verbraucher in allen Fragen zum Heizen. Wir, das Team von IWO Österreich – als die Interessenvertretung für flüssige Energie – möchten Sie gerne mit aktuellen Informationen versorgen.

Wie sieht die Zukunft der Ölheizung aus? Welche Einschränkungen kommen auf Ölheizungsbesitzer zu? Antworten auf diese Fragen und wissenswerte Informationen zu den Themen energieeffizientes Heizen mit Öl und Innovationen im Bereich klimafreundlicher Flüssig-Brennstoffe erhalten Sie von uns. Halten Sie darüber auch gerne Ihre Kunden auf dem Laufenden!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der aktuellen Ausgabe unserer Informationsaussendung!
Martin Reichard
Geschäftsführer IWO Österreich
Erneuerbaren Wärme Gesetz (EWG) belastet Haushalte

Das Anfang Juli vom Ministerium für Klimaschutz zur Begutachtung vorgelegte Erneuerbaren Wärme Gesetz (EWG) zielt darauf ab, durch Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zur Verwirklichung des Pariser Abkommens beizutragen (Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto Null und bis 2030 um 55% gegenüber 1990).

IWO Geschäftsführer Martin Reichard bemerkt dazu kritisch: "Der vorliegende Entwurf zielt auf ein Verbot der Ölheizungsanlage ab. Das ist ein grundlegend falscher Ansatz. Erneuerbare flüssige Energieträger können in Zukunft in bestehenden Heizungsanlagen verwendet werden und somit den Konsumenten Umstellkosten von über 15 Milliarden Euro ersparen."

Die Begutachtungsphase wird das IWO Österreich dazu nutzen, um erneut für die Aufnahme von folgenden Punkten zu plädieren:

  • die Berücksichtigung von sozialen Härtefällen und Definition von Ausnahmefällen
  • Technologieoffenheit gegenüber allen Energieträgern
  • ein ausgewogener Energieträgermix aus leitungsgebundenen und nicht leitungsgebundenen Energieträgern
  • die Anerkennung der Bedeutung von flüssigen Energieträgern für die Versorgungssicherheit in Österreich (Pufferfunktion)
RELEVANT FÜR ÖLHEIZUNGSHAUSHALTE:

Wenn Ölheizungshaushalte – laut vorliegendem Gesetzesentwurf - bei den Vorteilen der Ölheizung bleiben wollen, sollten sie einen erforderlichen (da Anlage kaputt) oder geplanten (um z.B. auf moderne Öl-Brennwerttechnik umzurüsten) Austausch vor dem 1.1.2023 abschließen oder in Auftrag geben, damit sie keine Nachweise über die Zumutbarkeitsprüfung bringen müssen. Ab 1.1.2023 soll der Austausch auf einen neuen Ölkessel nur unter Nachweis bestimmter Ausnahmetatbestände möglich sein.
Wenn der Erwerb einer Ölheizung oder die Auftragsdurchführung nachweislich vor dem 1. Jänner 2023 erfolgen, sind die Bestimmungen des EWG nicht anzuwenden.

Wenn Ölheizungshaushalte keinen erforderlichen (z.B. Sanierung) oder geplanten (z.B. Modernisierung) Austausch vornehmen müssen, so sind in dem geplanten Gesetz folgende Fristen vorgesehen:
- Ab 2025 sollen Ölkessel beginnend mit dem Baujahr 1980 und älter stufenweise auf andere Energieträger umgestellt werden.
- Ab 2035 ist ein generelles Phase-Out von fossil-flüssig betrieben Heizsysteme vorgesehen.

Das IWO setzt sich für die baldige Verfügbarkeit von erneuerbaren Flüssig-Brennstoffen ein, die auch in bestehende Anlagen zum Einsatz kommen können.

DOWNLOADS:

 

Sicher versorgt mit der Ölheizung
auch in Krisenzeiten

Über 600.000 Haushalte in Österreich verlassen sich bei der Wärmeversorgung auf die Ölheizung. Zu Recht, denn ihre Energieversorgung ist aufgrund der sogenannten 3-fach-Bevorratung heute und auch morgen gewährleistet. Neben internationalen und nationalen Reserve-Depots lagert der Brennstoff bei den Energiehändlern, sowie nicht zuletzt bei den Verbraucher*innen selbst.

MEHR ERFAHREN
IWO Verbraucher-Umfragen
Ölheizungsbesitzer sind sehr zufrieden und möchten ihre Heizung nicht missen

Knapp 12.000 Haushalte beteiligten sich im November 2021 an einer Konsumentenumfrage unter Österreichs Ölheizungsbesitzern und 4.800 Haushalte an einer Folgeumfrage im Mai 2022.

Die Ergebnisse sind vielsagend:

  • Die Zufriedenheit mit der Ölheizung ist „überwältigend“: 78 Prozent sind mit ihrer Ölheizung sehr zufrieden, weitere 19 Prozent sind zufrieden. Macht in Summe 97 Prozent.
  • Ölheizungsbesitzer bleiben ihrer Ölheizung treu. Trotz politischer und medialer Stimmungsmache planen 88 Prozent der Ölheizungsbesitzer keinen Wechsel des Energieträgers.

  • Als Hoffnungsträger sehen viele Ölheizungsbesitzer die
    zukünftigen synthetisch hergestellten XtL-Brennstoffe. Rund 95 Prozent würden den neuen CO2-neutralen Brennstoff in ihrer bestehenden Anlage einsetzen. 
ERGEBNISSE Nov. 2021
ERGEBNISSE Jun. 2022
News
aus der Welt der flüssigen Energie
Wir informieren Sie zu den aktuellen Aktivitäten des IWO Österreich für heimische Ölheizungsbesitzer.
Was schätzen Sie an Ihrer Ölheizung?
Diese Frage haben uns zahlreiche Verbraucher in Form von Videoeinsendungen beantwortet. Einer davon war von Fam. Helfenschneider. Nicht nur sie, sondern auch ihr vierbeiniger Kollege profitiert von der angenehmen Wärme der Ölheizung.
VIDEO
Unsere Wärme Magazin
Die Ausgabe 2/2022 des Kunden-Magazin für Ölheizungshaushalte ist erschienen.

Themen: Informationen zur geplanten CO2-Bepreisung, Interview mit "Professor Power-to-Liquid", Leserfragen uvm.

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LESEN
Flüssige Energie - krisensicher und zukunftsfit
Flüssige Energie spielt bereits seit Jahrzehnten eine prägende Rolle bei der Wärmebereitstellung. Das liegt vor allem an den zahlreichen Vorteilen wie Versorgungssicherheit, gute Transport- und Lagerfähigkeit und hohe Energiedichte.
Zum Blog
Video XtL-Brennstoffe

Klimafreundliche Brenn- und Kraftstoffe sind für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar. In einer mehrteiligen Videoserie erklärt IWO ihre Eigenschaften und Vorteile.

VIDEOSERIE
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